Wochenrückblick #1 – über Blindheit und Chancen nutzen

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Hallo und Willkommen zum neuen Post-Format auf meinem Blog.

Ab jetzt wird’s jede Woche einen Wochenrückblick geben. Und zwar immer up-to-date! Das ist in Versprechen an Euch und auch an mich. Denn ab jetzt will ich regelmäßiger und viel zeitnaher bloggen.

Eine meiner größten Hürden ist es nämlich meine Posts immer direkt nach meinen Reisen zu posten und nicht erst ein paar Monate später ( shame on me). So wird es in nächster Zeit endlich einen ganz persönlichen Erfahrungsbericht über meinen Aufenthalt auf den Malediven geben und auch noch ein paar Posts über New York warten auch Euch.

Wochenrückblick #1

Bye, Bye New York

Am Montag ging es für mich von New York wieder nach Hause. Wer mir auf Snapchat folgt (bhappyandtravel) wird vielleicht noch wissen, wie sehr ich mich auf zu Hause gefreut habe.

Denn auch wenn New York zu den den tollsten Städten der Welt gehört, zu Hause ist es doch einfach am Schönsten.
WochenrückblickVon JFK ging es für mich mit der Lufthansa dann direkt nach Frankfurt. Und was war ich froh, als ich endlich zu Hause ankam. Diesmal empfand ich den Flug nämlich als ziemlich anstrengend.

Schon beim letzten Rückflug von New York nach Deutschland konnte ich kaum schlafen und diesmal war es nicht anders. Leider kollidierten die Rückflüge nämlich ein wenig mit meiner Schlafenszeit in den USA. Wir landeten in Deutschland genau dann, wenn ich normalerweise noch im Tiefschlaf wäre.

 

Ich halte einen Vortrag! Hiiiiilfe!

Am Donnerstag war es dann endlich soweit und mein Vortrag übers Bloggen beim Fachtag für Medien und Identität in Mannheim stand an. Hier sollte ich vor Pädagogen darüber berichten, warum ich blogge und was mich dazu motiviert.

Da sich so coole Chancen ja nicht so häufig bieten, sagte ich natürlich direkt zu. Und das, obwohl ich sowas noch nie gemacht hatte. (Und auch gar keinen Plan hatte, wie man sowas überhaupt macht!)
Tja, kurz vor dem Tag der Tage, wurde ich dann doch ein bisschen nervös und habe mich dann schon das ein oder andere Mal gefragt, was ich hier eigentlich mache und wieso ich mir sowas überhaupt zutraue.

Ich wusste es wirklich nicht!

Aber ich liebe es einfach Chancen zu nutzen und wusste, dass es so oder so eine tolle Erfahrung sein wird.

Darum hab ich es einfach gemacht. Ab und zu muss man eben ins kalte Wasser springen und darauf hoffen, dass es schon gut werden wird, oder?

Ich glaube fest daran, dass wir viel öfter Dinge tun sollten, die uns Angst machen. Denn nur so können wir über uns selbst hinauswachsen.

 

Gedanken: Zwei Tage blind

Schon am Morgen des Vortrags konnte ich kaum meine Augen offen halten. Nicht, weil ich noch müde und Jetlag geplagt war, sondern weil sie brannten wie verrückt. Was los war wusste ich zu dem Zeitpunkt allerdings nicht.

Während meines Beitrags übertrumpfte die Aufregung zwar den Schmerz und alles lief glatt, aber zu Hause konnte ich meine Augen dann gar nicht mehr öffnen.

Zuerst probieret ich es mit Augentropfen aller Art. Aber besser wurde es nicht. Freitags musste mich meine Mutter dann zum Augenarzt fahren und den restlichen Tag Blindenführerin für mich spielen. Na gut, so wurde ich natürlich schön bemuttert und bekocht….gibt also Schlimmeres.

Super, dachte ich. Jetzt bin ich zu Hause und direkt mal krank geworden. Passt ja perfekt.

Ich hatte mir tatsächlich eine Erkältung am Auge zugezogen. Eine Erkältung!!!! Hallo ? Hätte es nicht auch ein einfacher Schnupfen getan??

Naja, zum Glück war es nichts von Dauer und hinterließ auch keine bleibenden Schäden.  Woher es kam? keine Ahnung.

Hmm obwohl, eine Idee hätte ich da. Kurz zuvor erfuhr ich etwas nicht sehr Schönes über jemanden, dem ich einmal vertraute und in dem ich mich grundlegend getäuscht hatte. Ein Erlebnis hatte mir gerade wortwörtlich die „Augen geöffnet“. Vorher war ich wohl nur zu blind um es zu sehen. Vielleicht war all das einfach zu viel des Guten und meine Augen haben sie danach einfach abgemeldet.

Wer von Euch glaubt noch an psychosomatische Krankheiten? ;-)

Ein komisches Gefühl für knapp zwei Tage nicht wirklich viel sehen zu können. Ich lag auf dem Sofa und dachte ziemlich viel nach. Was wäre wenn ich auf einmal blind werden würde? Mir fielen tausenden Dinge ein, auf die ich verzichten müsste. Ich könnte weder lesen, noch schreiben, noch bloggen. Ich könnt meinen Job nicht mehr machen und nie mehr schöne Dinge sehen.

WOW. So hatte ich das noch nie gesehen. Wir können so dankbar dafür sein, gesund zu sein. Leider vergisst man oft, dass es nicht selbstverständlich ist. Laufen, sprechen, hören, sehen, fühlen, schmecken. Wenn eines davon wegfällt, dann sind wir erstmal ganz schön aufgeschmissen.

 

Random Things  oder Was mich diese Woche beschäftigt hat:

Zurzeit beschäftige ich mich wieder vermehrt mit meinem Fernstudium zum Personal Coach und deshalb auch mit dem Thema NLP  ( neurolinguistisches Programmieren).

Heut ging es um das  Six-Steps-Reframing. Ich kann es noch nicht perfekt, aber finde es jetzt schon ziemlich cool.

Im Grundsatz funktioniert es so:

Wenn Ihr eine Eigenschaft an Euch habt, die ihr nicht leiden könnt. Sei es z.B. Eure Schüchternheit oder Sturheit.

Dann hört in Euch hinein und fragt diesen Teil von Euch, der sich so verhält warum er das tut und wozu das vielleicht gut sein könnte. Schützt es Euch vielleicht vor irgendetwas?

Danach überlegt ihr Euch wie ihr dieses Ziel, das der schüchterne Teil in Euch hat, auch anders erreichen könntet.

Naaaaa, habt ihr eine Möglichkeit gefunden? Ich bin noch fleißig am üben.

Schreibt mir doch mal, ob ihr die Methode bereits kennt und ob Euch solche psychologischen Themen generell interessieren würden.

Bis zum nächsten Wochenrückblick,

Eure

Bildschirmfoto 2016-06-13 um 17.35.04

 

 

 

 

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