6 Tipps gegen Langeweile auf Langstreckenflügen + Meine Routine

Langstreckenflug meistern

Da sich meine Einsatzorte überall auf der Welt befinden, fliege ich die meiste Zeit als Passagier durch die Gegend.

Von Kurz- MIttel- bis Langstreckenflügen ist da alles dabei.

Mittlerweile habe ich für mich eine regelrechte  Flug-Routine entwickelt und packe bei jedem Flug die gleichen Dinge ein ( bzw. gar nicht erst aus).

Ich persönlich habe eigentlich nie das Gefühl von Langweile an Board. Aber manche Flüge, wie z.b. 12 Std. nach Singapore, können eben doch seeehr lang werden. Da schadet es ja nicht wenn man sich schon vorher überlegt wie man die Zeit am besten rumbekommt.

Ich möchte euch heute zeigen, wie ich mir auf Langstreckenflügen die Zeit vertreibe und euch Tipps geben, wie ihr diese langen Flüge ganz ohne Langweile und so angenehm wie möglich überstehen könnt.

 

1. Bringt eigene Kopfhörer mit

Je nachdem mit welcher Airline ihr fliegt kann es sein, dass die Kopfhörer echter Mist sind. Entweder sie rauschen, man versteht nichts oder sie tun schon nach kurzer Zeit weh und drücken.

Irgendeine Airline ( Hab leider vergessen welche das war) hatte mal super bequeme In-Ear Kopfhörer. Die habe ich mir aufgehoben und sie sind seitdem meine treuen Begleiter auf jeder Flugreise.

Meistens probiere ich die neuen Kopfhörer mal aus und schaue wie sie für mich passen. Und wenn nicht? Dann  kommen kurzerhand meine eigenen Flugzeugkopfhörer zum Einsatz. Natürlich könnt ihr auch einfach eure iPhone Kopfhörer verwenden, hier kann es nur sein, dass ihr nur auf einem Ohr etwas hören werdet.

Einige Vielflieger schwören ja auf die Bose-Kopfhörer mit Noise-Cancelling. Ich finde sie super, aber mir persönlich sind sie einfach zu groß. Ich brauche in meiner Tasche einfach den Platz für andere Dinge, wie z.b. den nächsten Punkt auf dieser Liste.

Da sie aber wirklich sehr gut sind und tatsächlich alle Außengeräusche ( wie schreiende Babies usw.) abstellen, verlinke ich sie euch trotzdem mal:

Langstreckenflüge

1. Beats Bluetooth Kopfhörer in roségold

2. Bose® QuietComfort® 25 Acoustic Noise Cancelling® 

3.iProtect Premium Kopfhörer in Ear in rosegold 

 

2. Packt Euch ein Care Paket

In meinem Handgepäck befindet sich immer ein kleiner durchsichtiger Ziplock-Kulturbeutel, in den ich alle möglichen Kosmetikartikel gestopft habe.

Unter anderem Handcreme, Nagelöl, eine mini Gesichtscreme, Augencreme, eine Make-up Probe, Mini Mascara, Labello, Pflaster, ein Parfüm-Tester, Augentropfen und Kopfschmerztabletten.

Es handelt sich also quasi um eine Mischung aus Kosmetik- und Erste Hilfe-Set. Und das Tolle daran? Wenn mir langweilig wird, dann starte ich einfach ein kleines Beautyprogramm an Board.

Da in Flugzeugen die Luft einfach super trocken ist, habe ich auch immer das Gefühl von oben bis unten auszutrocknen. Und dann ist es einfach eine kleine Wohltat sich Gesicht, Hände und Lippen eincremen zu können.

Ich liebe dieses kleine Ritual.

1. weil ich mich danach irgendwie direkt erfrischt fühle und

2. weil so immerhin wieder ein paar Minuten des Fluges verstrichen sind.

Während eines Nachtfluges, könnt ihr auch eine durchsichtige Leave-In Maske verwenden, die für die nötige Feuchtigkeitsversorgung während des Fluges sorgen kann.

Ich verwende da gerne die „Drink up Intensive Overnight Mask“ von Origins (ebenfalls in einer kleineren Größe, 50ml):

 

 

Achtung: Nagelöl ist während des Fluges zwar erlaubt, aber Nagellack auf gar keinen Fall. Nägel lackieren zum Zeitvertreib ist aufgrund von erhöhter Brennbarkeit nämlich strengstens verboten.

 

3. Bringt euer eigenes Essen und Knabbereien mit

Ich muss mir immer, immer, immer etwas zu Essen und zu Trinken mit in den Flieger nehmen. Da ich schon mal grundsätzlich immer durstig bin, kann ich einfach nicht warten, bis die Flugbegleiter nach 2 Std. endlich mal an meinem Platz ankommen.

Und gerade im Flugzeug, während ich da so sitze und praktisch nichts zu tun habe, genieße ich es einfach Kleinigkeiten zu knabbern. Also nehme ich mir meistens irgendwas von zu Hause mit. Denkt dran, essen dürft ihr mit in den Flieger nehmen. Nur Flüssigkeiten sind verboten.

Da habe ich aber auch einen Trick für euch. Vielleicht kennt ihr ihn schon:-) aber ich verrate ihn euch zur Sicherheit trotzdem nochmal:

Werft eure leere Wasserflasche an der Kontrolle NICHT weg. Nehmt sie mit und füllt sie einfach an einem Wasserspender oder in der Toilette mit Leitungswasser. Zumindest in Deutschland wird das Wasser so gut kontrolliert, sodass das gar kein Problem ist.

Im Ausland würde ich das jetzt allerdings nicht unbedingt machen.

 

4. Bestellt euer Essen vor

Habt ihr auch keine Lust ewig auf euer Essen zu warten? Ja, ich auch nicht. Da ich ich die Essensauswahl bei einigen Airlines auch ehrlich gesagt nicht ganz so gut finde ( bei Emirates kann man z.b. nur zwischen Fleisch und Fleisch wählen und etwas Vegetarisches gibt es gar nicht) bestelle ich mir wenn es geht immer ein vegetarisches Menü. Dieser Service ist bei den meisten Airlines gratis und ihr bekommt so euer Essen immer zuerst.

Ein weiterer Vorteil ist außerdem,  dass es sich bei den vegetarischen Gerichten meistens um Pasta handelt  ;-) Und ich liiiiiebe Pasta.

Aber natürlich könnt ihr auch ein glutenfreies, koscheres oder veganes Essen vorbestellen.

 

5. Ladet euch Hörbücher oder Podcasts runter

Vor langen Flügen lade ich mir meistens noch irgendwelche Hörbücher oder Podcasts auf mein iPhone.

Richtige Bücher lese ich im Flugzeug eigentlich nie, da ich davon immer Nackenschmerzen bekomme und ich die Haltung zum Lesen einfach irgendwie unbequem finde. Außerdem mag ich es nicht Bücher in der Tasche mit mir herumzuschleppen. Aber falls ihr natürlich einen Kindle oder ein iPad habt, mit dem ihr gerne lest, dann ist das natürlich auch eine gute Alternative.

Mich entspannen Hörbücher immer sehr, selbst Spannende. Daher liebe ich es auch einfach sie zum Einschlafen zu hören. Nach ca. 20 Minuten bin ich dann nämlich eingeschlafen. Falls ihr im Flieger generell Probleme habt zu schlafen und zur Ruhe zu kommen, dann probiert es doch einfach mal aus:-)

 

6. Checkt vorher die Filmauswahl

Wenn ich die Zeit habe, dann checke ich vor Abflug oft schon das derzeitige Bordprogramm. Ich mag es einfach zu wissen was auf mich zu kommt und will wissen was es Neues gibt, oder ob ich schon alles gesehen habe. Danach entscheide ich dann, ob ich noch ein Hörbuch brauchen werde, oder ob die Filme ausreichend sind, die sie anbieten.

 

Fakt: Meine Lieblingsfilme während des Fluges

Auf Flügen schaue ich am allerliebsten Horrorfilme. Ja, echt jetzt. Ganz komisch. Daheim sehe ich zwar auch gerne spannende Serien und auch mal „the walking dead“, aber im Flieger „traue“ ich mich auch die richtig gruseligen Sachen zu gucken. Aber hey, wo sonst sind so viele Menschen um mich herum? Alleine zu Hause würde die Sache ganz anders aussehen.

 

Wie verbringt ihr eure Zeit auf Langstreckenflügen am Liebsten? Habt ihr bestimmte Rituale?

 

 

 

4 Comments

  • Ulrike sagt:

    Hallo,
    das sind ja Sachen! Musste schmunzeln. Eine kleine Lotion gehört für mich auch ins Handgepäck, aber nicht zum Zeitvertreib. Ist einfach notwendig bei der trockenen Luft im Flieger.
    Ich hab immer ein Buch dabei und komme gar nicht zum lesen. Denn ich schlafe meistens schon, kaum dass die endgültige Flughöhe erreicht ist! So vergeht die Zeit sehr schnell. Außerdem habe ich keine Probleme, mit meinen Sitznachbarn ins Gespräch zu kommen.
    Nein, Langeweile auf Langstreckenflügen kenne ich nicht.
    Happy travels!
    Ulrike

    • Annie sagt:

      Liebe Ulrike,
      na da hast du ja echt Glück, dass du so schnell schlafen kannst :-) ab und zu gelingt mir das sogar auch. Stimmt, sich mit dem Sitznachbarn zu unterhalten ist definitiv eine super Möglichkeit sich die Zeit zu vertreiben.

      Danke, die wünsche ich dir auch :-)

      Liebe Grüße,
      Annie

  • Stefano sagt:

    Hallo Annie

    Ich bin Cabin Crew Member bei Swiss.
    Und habe eine Frage an dich
    Fliegst du bei Ryanair ??

    Freundliche Grüße aus Zürich

    • Annie sagt:

      Hallo Stefano,
      cool:-) wie lange machst du das schon?
      Nee, ich arbeite auf einem privaten Flieger.

      Ganz liebe Grüße,
      Annie

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.