8 Rituale, die dein Leben verändern werden!

Wer von uns träumt nicht von einem glücklichen und zufriedenen Leben, in dem wir all das erreichen was wir uns schon immer gewünscht haben?
Glücklich ist nicht, wer anderen so vorkommt, sondern wer sich selbst dafür hält
Meine Tipps sind ganz einfach und schon mit ein klein bisschen Übung lassen sie sich perfekt in deinen Alltag integrieren. Und das Beste: Du brauchst dazu nichts weiter als Dich selbst, ein klein bisschen Zeit und ein Notizbuch.
Viel Spaß beim Ausprobieren!

 

1. Sei dankbar

Gehörst du auch zu den Menschen, die sich oft auf das Negative in ihrem Leben fokussieren? Grundsätzlich ist es natürlich gut zu wissen, was man in seinem Leben nicht so gerne mag und was man ändern möchte.
Es ist allerdings erwiesen, dass du viel mehr Erfolg haben wirst wenn du deinen Fokus auf die positiven Aspekte deines Lebens richtest und dankbar für das bist was du bereits hast.

 

Tipp: Schreibe dir jeden Morgen nach dem Aufstehen 10 Dinge auf, für die du heute dankbar bist.
Du wirst ganz schnell merken, dass dir locker noch viel mehr Dinge einfallen werden als 10 und du kannst die Liste natürlich beliebig weiterführen.
Diese Übung solltest du über einen Zeitraum von mind. 3 Wochen machen. Das mag dir vielleicht lang vorkommen, aber du wirst schon nach kürzester Zeit süchtig nach dieser Übung werden. 

 

Mit diesem Trick wirst du garantiert positiv gestimmt durch den Tag gehen und somit mehr positive Ereignisse anziehen. Du erinnerst dich sicher an Tage, an denen du schon mit schlechter Laune aufgestanden bist, dir dann noch den Zeh am Bett gestoßen, Kaffee übergschüttet und zu allem Überfluss noch die Bahn verpasst hast, oder?
An diesen Tagen scheint alles schief zu gehen, was nur schiefgehen kann.
Durch die kleine Dankbarkeitsliste, wirst du allerdings schon direkt morgens so gut gelaunt in den Tag starten, sodass dich kleine Malhöre werden dich weniger aus der Ruhe bringen.  Es wirkt, versprochen!!

 

2. Sei präsent

Yesterday’s the past, tomorrow’s the future, but today is a gift. That’s why it’s called the present. Bil Keane

 

Tipp: Wenn du dazu neigst dir viel zu viele Gedanken über die Zukunft und noch nicht gebackene Brötchen zu machen, dann halte dir immer wieder dieses wunderschöne Zitat vor Augen. Schreibe es dir auf einen Post-It und klebe es dir dorthin wo du es immer sehen kannst, z.B. deinen Badezimmerspiegel oder deinen PC.

 

Die meisten Menschen machen sich unglaublich viele Gedanken um die Zukunft oder fragen sich was sie in der Vergangenheit hätten anders machen können. „Hätte ich nur Dies und Jenes getan, dann wäre dies und das anders gelaufen“, usw. Diesen und andere Sprüche hört man immer wieder.
Aber auch hierfür gibt es ein passendes Zitat:
 Don´t look back, thats not where you´re going!

Wie passend oder? Fakt ist, dass wir im Hier und Jetzt leben. Die Zukunft ist noch nicht passiert und die Vergangenheit ist längst vorbei.  Alles was wir haben ist der derzeitige Augenblick. Wenn du dir immer Gedanken um die Vergangenheit oder die Zukunft machst, zieht dein Leben an dir vorbei.

3. Befreie dich von deinen Ängsten

Wovor hast du Angst?
Wenn du viele Ängste in deinem Leben hast, dann mag das verschiedenen Ursachen haben.
Wie wäre es wenn du diesen Ängsten auf den Grund gehen würdest?
Viele Ängste kommen aus unserer Kindheit oder früheren Erlebnissen. Oftmals lohnt es sich einen genaueren Blick darauf zu werfen und zu prüfen ob diese Ängste auch jetzt noch relevant sind.
All unsere Ängste haben einen tieferen Sinn.  Beobachte dich also mal selbst und schaue welche Situationen die Angst in dir wirklich auslösen. Dann nimm dir diese eine Angst vor und überprüfe woher sie wirklich kommt.
Hast du mal eine schlimmer Erfahrung gemacht? Erinnert dich diese Situation womöglich an ein früheres Ereignis? 

 

Ein Beispiel:
Nehmen wir einmal an du leidest unter Verlustangst und hast immer wieder eine wahnsinnige Panik davor, von einem geliebten Menschen verlassen zu werden.
Nun unternimmst du eine kleine Zeitreise und gehst in deinem Leben zurück. Schau dir deine Kindheit, deine Jugend und den Rest deines Lebens bis heute an und finde heraus wann dieses Gefühl zum ersten Mal eingetreten ist. Ist vielleicht deine Oma plötzlich verstorben? Hat dich dein Vater verlassen? Oder hast du eine schmerzhafte Trennung durchgemacht? Du wirst schnell in dir selbst spüren, welcher Augenblick deines Lebens, diese Ängste in dir auslöst. Nun schaust du dir diesen Moment deines Lebens noch mal an und prüfst, ob diese Angst auch heute noch tatsächlich so berechtigt ist. Wie würdest du mit dieser Situation heute umgehen? Würde sie dich immer noch so aus den Socken hauen wie damals? Je älter wir werden umso mehr stellen wir fest, dass wir auch dann weiterleben, wenn schlimme Dinge in unserem Leben passieren.

 

Diese Übung kannst du mit all deinen Ängsten machen. Ob du nun Angst vor Fischen oder Spinnen hast, das ist ganz egal. Beobachte deine Ängste, überprüfe sie und schaue ob sie dir heute tatsächlich noch etwas bringen.
Wichtig ist hierbei, dass du deine Ängste annimmst und erkennst. Das ist der erste Schritt sie loszulassen.

 

 4. Urteile nicht, beobachte nur

Eine gute Möglichkeit mehr Achtsamkeit in dein Leben zu bringen ist das Beobachten.
Statt dich selbst über deine Verhaltensweisen oder Ängste zu ärgern, versuche sie einfach nur wahrzunehmen. Stell dir vor du wärst ein außenstehender Beobachter und könntest dich selbst betrachten.
Nimm deine Gefühle und Ängste wahr. Aber ohne dich dabei hineinzusteigern, sie zu dramatisieren oder zu interpretieren!  Nimm sie nur als das wahr was sie sind.
Stelle fest: Ok das hat mich traurig gemacht, Ohh das ist interessant. Das wars.
Du wirst merken, dass es sich oft nicht lohnt sich in jede Kleinigkeit hineinzusteigern oder dir stundenlang Gedanken darüber zu machen.
Diese Übung lässt sich auch prima auf andere Menschen anwenden. Wenn dir eine Verhaltensweise eines Anderen nicht gefällt, dann erkenne und beobachte sie. Fertig. Du musst sie nicht hinterfragen, analysieren oder interpretieren. Und schon gar nicht solltest du sie persönlich nehmen!!

 

5. Denke mehr an das was du liebst, als daran was du hasst

Du magst deinen Körper nicht? Deine Job geht dir auf die Nerven? Und dein Freund verhält sich nicht so wie er soll?
Schreibe eine Liste mit den Dingen die du an deinem Körper / deinem Job/ deinem Freund/  am meisten schätzt. Du wirst dich im Handumdrehen glücklicher fühlen und merken, dass es sich oft nicht lohnt sich über Kleinigkeiten so aufzuregen.

 

6. Erwarte Wunder

Im Buch “ Es könnte Wunder bewirken“ zeigt Gabrielle Bernstein tolle Wege, wie du an Wunder glauben und auf deine innere stimme hören kannst.
Wunder geschehen immer wieder, im Kleinen wie im Großen. Dir sind sicher auch schon ein paar mal Dinge passiert, von denen du dachtest „ WOW, das hätte ich ja nie gedacht! Das grenzt ja an ein Wunder! „Oder?
Wenn du Wunder in deinem Leben erwartest, wirst du jeden Tag aufs neue kleine und größere wunderbare Dinge erleben.

 

7. Überprüfe deine Gedanken

Mit Hilfe des Buchs „The Work“ von Byron Katie, bin ich auf eine fantastische Methode gestoßen, um alle negativen Gedanken in positive Gedanken zu verwandeln und meine Sicht der Dinge grundlegend zu verändern.
Wenn du negative Gedanken hast, wie,
Er sollte nicht so griesgrämig sein!
Sie sollte sich öfter bei mir melden!
Er sollte nicht so vergesslich sein!
Sie sollte freundlicher zu mir sein!

dann kannst du diese in positive Gedanken umwandeln und somit annehmen was ist. Negative Gedanken schaden nämlich letztendlich nur dir selbst und keinem anderen.

Du kannst einen anderen Menschen nicht nach deinen Wünschen ändern und wir müssen akzeptieren, dass nicht jeder immer so handelt, wie wir es erwarten.
Aber du kannst deine Sicht der Dinge und deine Denkweise verändern. Somit wird es dir schlagartig besser gehen. Mit der Methode von „The Work“ lernen wir die Dinge so zu sehen wie sie sind.

 

Wenn wir unsere Gedanken Überprüfen und uns in den anderen menschen heineinversetzen, dann fallen uns ganz schnell Möglichkeiten und Gründe dafür ein, warum die betreffende Person so gehandelt hat und nicht anders.
Sobald wir uns in den anderen hineinversetzen wird sich unser Groll und unser Unwohlsein auflösen und wir können die Situation entspannt betrachten.

 

Probiere die folgende Übung einmal aus und Du wirst, merken wie schnell du dich glücklicher fühlen wirst.
Das Buch von Byron Katie beschreibt den Vorgang der Gedankenüberprüfung nochmal detaillierter aber im Grunde kannst du die Wirkung schon durch einfache 4 Fragen erzielen:

 

Du kannst die Fragen auf alle möglichen Situationen anwenden und die Fragen für dich persönlich ganz individuell beantworten.

 

Beispiel:
„Sie sollte mehr für mich da sein / oder sollte sich öfter bei mir melden“
 
1. Kann ich wirklich wissen das das wahr ist?
– Kann ich wissen, dass er sich öfter melden sollte? Ist es nicht vielleicht auch ganz ok so wie es ist?
2. Wie fühle ich mich wenn ich diesen Gedanken glaube?
– Ich spüre einen Mangel, einen Groll. Ich hätte es gerne anders und bin frustriert. Das macht mich wütend!
3. Wie würde ich mich fühlen, wenn ich nicht dazu fähig wäre diesen Gedanken zu glauben?
– Ich würde mich frei und glücklich fühlen. Ich würde den andern einfach machen lassen und mich zurücklehnen. Ich würde nicht gegen das ankämpfen was ist.
4. Zum Schluss drehen wir die oben genannten Aussagen noch um. Und zwar so lange, bis wir bei einer Aussage ankommen, die vielleicht genauso wahr sein könnte, wie die erste.
Diese Übung war für mich anfangs etwas gewöhnungsbedürftig und ich habe erst mit der Zeit verstanden, was damit wirklich gemeint ist. Sollte dir das noch etwas seltsam vorkommen, dann kannst du die Umdrehung der Aussagen auch erstmal weglassen.
– Ich sollte mich mehr melden / ich sollte mehr für sie da sein
– er sollte sich weniger melden/ sie sollte weniger für mich da sein
Frage dich selbst: Könnten diese Aussagen genauso wahr sein?
Das machst du so lange, bis du eine Aussagen gefunden hast, die sich ebenfalls richtig anfühlt und die wirst ganz schnell merken, wie sich deine Gedanken und Gefühle schlagartig verändern werden.
Vielleicht hast du auch schon einmal die Erfahrung gemacht, dass man oft nicht das bekommt was man möchte, wenn man es erzwingt. Mit dieser Übung lässt du deine negativen Gedanken los und machst dich selbst frei. Du wirst ganz schnell merken, wie sich deine Beziehungen verbessern werden.

 

8. Visualisiere deinen Traum

Das was du denkst, wirst du auch erschaffen!

Nimm dir jeden Tag ein paar Minuten zeit um über deine Ziele nachzudenken. Was wünschst du dir? Stell es dir bildlich vor und versuche dich so zu fühlen, als wenn du das Gewünschte bereits hättest.

Wie fühlt sich das an? Super, oder? Je öfter du diese Übung machst, umso öfter wirst du genau das erreichen was du dir vorstellst.

 

Was sind deine Rituale für ein glücklicheres Leben? Ich würde mich freuen deine Tipps zu lesen!

 

4 Comments

  • Steffi sagt:

    Ein sehr schöner Artikel und tolle Tipps! Ich habe zum Beispiel ein Buch, in dem ich alles mögliche sammle: Bilder von Orten, an die ich reisen möchte; eine Liste mit meinen Wünschen und Zielen; positve Gedanken etc. So habe ich das Wichtigste immer in der Tasche und bin nach einem kurzen Blick ins Buch wieder motiviert ;) LG aus Berlin

    • Annie sagt:

      Dankeschön, freut mich, dass er dir gefällt. Oh das ist eine wirklich schöne Idee :-) muss ich mir merken. Glaube das wäre genau das Richtige für mich :-)

      Ganz liebe Grüße aus New York,

      Annie

  • Claudia sagt:

    Hi Annie,

    toller Artikel!
    Viele der erwähnten Punkte habe ich schon seit längerem in mein Leben integriert, aber Punkt 8, Visualisieren, hab ich bisher noch nie bewusst ausprobiert, werde es aber in Zukunft mal tun, danke!
    In einem anderen Buch, was ich vor gar nicht allzu langer Zeit gelesen habe, fand auch „the Work“ Erwähnung, die Technik ist so simpel und doch so wirkungsvoll!
    Die folgenden Punkte sind nicht direkt Rituale für ein glücklicheres Leben, aber ich denke, die meisten davon führen dazu, dass wir unser Leben mehr genießen und glücklicher sind. Wenn du magst kannst du ja mal vorbeischauen. http://travel-be-curious.de/15-gruende-die-macher-von-den-traeumern-unterscheidet/

    Liebe Grüße

    Claudi

    • Annie sagt:

      Liebe Claudi,

      cool, dass du viele der Punkte auch schon lange machst :-)
      oh jaa, probiers mal aus. Ich finds super!
      Bin auch ein riesiger „the work“ Fan. Und obwohl die Technik so einfach ist, muss ich mich immer wieder daran erinnern, sie auch wirklich anzuwenden.
      Vielen Dank für den Link.Den schaue ich mir direkt mal an.

      Ganz liebe Grüße,
      Annie

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